Rezept // Apfelkuchen {mit Rahm-Guss}

Inspirierende Frauen in der süßen Welt gibt es viele... 
Wisst ihr, wer das schwäbische Äquivalent zu Martha Stewart ist? Für mich ist das definitiv Luise Haarer, deren Koch- und Backbücher in jedem guten schwäbischen Haushalt zu finden sind und in denen nicht nur Rezepte, sondern auch praktische Alltagstipps und -tricks vorkommen.



Meine Omas und die Urgroßtante hatten schon ihre Bücher im Küchenregal stehen und auch bei meiner Mutter stehen noch zwei Exemplare. 
Das Tolle an diesen Büchern ist, dass sie auf Grundrezepten aufbauen, die je nach Geschick oder dem Vorhandensein der Zutaten oder den persönlichen Ansprüchen variiert werden können. So gibt es, z. B., den einfachen, den besseren oder den feinen Guglhupf. Gleiches gilt für den Apfelkuchen, dessen Mürbeteigboden ich nach einem Rezept aus "Haarer Kochen und Backen" (die blaue Ausgabe aus den 60ern) gemacht und mit meinem eigenen Guss kombiniert habe: 


Apfelkuchen

Mürbeteigboden: (nach "Haarer Kochen und Backen")

250 g Mehl
125 g Butter
65 g Zucker
1 Ei

vier große Äpfel (Jonagold), geachtelt und längs eingeschnitten

Guss: 

200 g süße Sahne
200 g saure Sahne
1 Ei
50 g Zucker

Der Mürbeteig wird aus Mehl, Butter, Zucker und einem Ei gehackt, rund ausgerollt und eine gefettete Springform (∅26cm) damit ausgelegt. Darauf kommen rings um im Kreis die Apfelspalten. Hohlräume werden mit kleineren Apfelstücken ausgefüllt. 
Beide Sahnearten, das Ei und der Zucker werden glatt gerührt und über die Äpfel gegossen, sodass diese vollständig bedeckt sind. Dann wird der Kuchen bei 170°C 60-70 Minuten lang gebacken, bis er gleichmäßig gebräunt und der Guss angezogen ist. 
Etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form nehmen und genießen! 

Und wer inspiriert euch so? 

♥︎sabrina




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