Rezept // Spekulatius-Cupcakes mit Apfel-Zimt-Topping

Wie jedes Jahr um diese Zeit sitze ich hier, starre aus dem Fenster und warte auf den Schnee. Und wie fast jedes Jahr lässt der auf sich warten. Ihr wisst ja: durch meine Sommer bzw. Winter in Neuseeland bin ich etwas wintergeschädigt und meine Begeisterung für Schnee und Weihnachtskitsch scheint jedes Jahr größer zu werden. 



Ich meine, jetzt wohne ich schon extra näher an den Alpen - und dann schneit's trotzdem nicht. Ist doch ärgerlich. (Und ich wette mit euch: sollte ich tatsächlich in den nächsten Jahren meinen Traum wahrmachen und zurück nach down under ziehen, wird der erste Dezember dort garantiert der sein, in dem ihr hier in Schnee versinkt. Mark my words.) 

Zwischen Schule und Job bleibt dieses Jahr leider wenig Zeit, um die vielen schönen Weihnachtsmärkte in und um München unsicher zu machen. Aber Weihnachtsstimmung verbreitet sich trotzdem. Seit Wochen backen wir in der Schule im Praxisunterricht nichts anderes als Stollen, Plätzchen und Lebkuchen - und wenn wir sie nicht backen, bereiten wir die Teige dafür vor, füllen oder überziehen die Gebäcke. Spätestens in zwei Wochen werde ich mich in meiner Wohnung vor lauter Weihnachtsgebäck kaum mehr umdrehen können, soviel steht fest. 

Trotzdem muss ich auch zuhause hin und wieder einfach die KitchenAid anwerfen und ein bisschen was herstellen, bei dem ich nicht darüber nachdenken muss, ob es die Leitsätze für Feine Backwaren (ja, sowas gibt es!) erfüllt, wie die eiweißhaltigen Bestandteile des Mehles wirken oder wie hoch die Maximalmenge an Zimt sein darf. Mini-Auszeit fürs Meisterschüler-Hirn, sozusagen. 



Spekulatius haben wir diese Woche in der Schule selbst gemacht, aber für die Cupcakes greife ich immer wieder gern auf Industrie-Ware aus dem Supermarkt zurück, denn letzten Endes werden sie zerbröselt, was den Aufwand in meinen Augen nicht gerechtfertigt. 

Spekulatius-Cupcakes mit Apfel-Zimt-Topping 

40 g Butter
100 g brauner Zucker
100 g Mehl 
50 g Spekulatius-Brösel
50 g Vollei
120 g Milch 
1 Prise Zimt 

Die weiche Butter wird mit den trockenen Zutaten vermischt und in der Küchenmaschine so lange gerührt, bis der Mix eine sandige Konsistenz hat. Dann werden die mit der Milch verrührten Eier dazugegeben und es wird weitergerührt, bis eine glatte Masse entstanden ist. 

Am besten mithilfe eines Eisportionierers in sechs Cupcake-Förmchen füllen und bei 180°C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen. 

Topping: 

ca. 200 g Bratapfelpüree (*selbst gemacht*) 
1 TL Zimt 
200 g Mascarpone
70 g Frischkäse
1-2 TL Puderzucker nach Belieben 

Mascarpone mit dem Frischkäse glattrühren, Zimt und das Bratapfelpüree langsam zugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Eventuell mit Puderzucker nachsüßen. Aufdressieren. 

Dekoriert habe ich die Cupcakes mit selbstgemachten "Zimtsternen" aus braun-gefärbtem und weißem Massa Ticino. Wer's knusprig mag, streut noch Spekulatius-Brösel zusätzlich drüber. 

Jetzt fege ich die letzten Krümel vom Tisch und widme mich dann wieder den Unterlagen zu Steuerrecht und BWL, denn die erste Prüfung im Januar kommt bestimmt. 

♥︎sabrina







1 Kommentare :

  1. Köstlich- und ein ähnliches Rezept habe ich auch gestern ausprobiert:-).

    Viele Grüße Julia

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