Rhabarberträume

Es gibt ein paar Dinge, die gehören für mich im Laufe eines Jahres einfach dazu. Sie stehen sozusagen auf meiner Pflicht-Gebäck-Liste. Weihnachtsplätzchen, Osterausstecher, Geburtstagskuchen. Und jedes Jahr im Frühjahr, noch bevor die Erdbeerzeit so richtig startet, wenn der erste Spargel geerntet wird, gibt es bei mir Rhabarberkuchen. Nach meinem Lieblingsrezept. 
Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis ich in meinem Viertel endlich einen Supermarkt gefunden habe, der Rhabarber anbot, aber jetzt steht sie endlich vor mir, die perfekte Rhabarber-Vanille-Tarte. Aber wie Shakespeare - der heute übrigens seinen 450. Geburtstag feiern würde -  schon sagte: "Wer aus dem Weizen einen Kuchen haben will, muss das Mahlen abwarten." 



Und weil ich mir ziemlich sicher war, dass ihr das Rezept schon kennt, habe ich mal einen Blick ins Archiv geworfen und zu meiner Erheiterung festgestellt, dass ich besagte Tarte genau vor einem Jahr schon einmal gebacken habe. Wie der Zufall so spielt… 
Weil das Rezept aber so gut ist, habe ich nichts daran verändert, sondern genau so wieder gemacht. Ein Rhabarbertraum! 



Da ich ein paar Stangen übrig hatte und heute Morgen in meinem Facebook-Feed das Rezept für Rhabarbersirup von "Schön & Fein" aufgetaucht ist und mir das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ, setzte ich gleich noch einen Topf mit Zuckerlösung auf und köchelte den Rhabarber ein. Weil mein Rhabarber doch recht sauer (und auch nicht so schön pink) war, erhöhte ich die Zuckermenge geringfügig. 

Der Rhabarbersirup wird beim Mädels-(Fussball)-Abend später mit Sekt aufgegossen (Mädelsabend deshalb, weil die Herren der Schöpfung scheinbar andere Pläne haben - wohl wissend, dass bei uns auch Champions League laufen wird). Freu mich schon drauf, auch wenn heute eigentlich Tag des Bieres ist. 

♥sabrina



3 Kommentare :

  1. Ich liebe Rhabarber und am liebsten hab Ich ihn in Kuchenform :) ! Einen schönen Blog hast du hier! Liebe Grüße,
    Lisa

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    1. Hallo Lisa,

      danke für den netten Kommentar. Rhabarber im Frühling muss einfach sein - und in langen Partynächten beugt er dem Kater am nächsten Tag vor, wie ich jetzt herausgefunden habe. Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr. ;)

      ♥sabrina

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  2. Ohohoh. Deine appetitliche Tarte erinnert mich daran, dass seit letztem Donnerstag ein Bündel Rhabarber im Keller liegt. Den habe ich über das Wochenende total vergessen! Für ein leckeres Gebäck wie bei Dir ist er sicherlich nicht mehr zu gebrauchen, aber ich schaue mir sehr gerne mal das Rezept für den Sirup an. Vielleicht habe ich ja Glück.

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Zeilen zu hinterlassen. Sobald das Gebäck der Stunde im Backofen und der Timer gestellt ist, werde ich deinen Kommentar lesen und freischalten!