Last Christmas {oder: Essbare Tischkärtchen vor Weihnachten}

Dieses Jahr bin ich vorbereitet. Auf die Weihnachtssaison und alles, was damit einhergehen mag. Es ist gerade mal Martini-Tag und ich habe schon die Teige für zwei Sorten Weihnachtsgebäck im Kühlschrank. Egal, was kommt, dieses Jahr komme ich "Wham!" zuvor - noch ehe zum ersten Mal "Last Christmas" erklingt, hat bei mir die Weihnachtszeit begonnen. 




Ein bisschen früh, ich weiß schon. Aaaaaaber... ich wäre nicht ich, wenn ich nicht ein paar gute Argumente hätte, um all die Neider, die noch keinen Plätzchenteig im Kühlschrank haben, zum Schweigen zu bringen. 
1.) In der Konditorei geht der Sommer nahtlos in die Weihnachtszeit über - wenn der letzte Zwetschgendatschi über die Verkaufstheke wandert, ist schon längst der erste Lagerteig für Lebkuchen angesetzt. So gesehen bin ich dieses Jahr also eigentlich viel zu spät dran. ;) 
2.) Als Kind war die Weihnachtszeit meine liebste Zeit, weil es für mich "backen ohne Ende" bedeutete. Irgendwann verliert die Winterzeit ihren Glanz und Zauber, wenn man als Erwachsene versucht, den Alltag mit Job, Weihnachtsfeiern, Pflichtveranstaltungen, Geschenkekauf und Festvorbereitungen unter einen Hut zu bringen. Ich will mir dieses Jahr den Zauber meiner Kindheit zurückholen und die Weihnachtsvorbereitungen etwas entschleunigen. 
3.) Just because I can. - Ganz ehrlich: wer oder was kann mich schon davon abhalten, jetzt schon mit der Weihnachtsbäckerei loszulegen? 

Entschleunigen ist übrigens auch das passende Stichwort für alle, die eben noch an der Tischdeko für ein winterliches Dinner mit Freunden oder Kollegen basteln und noch die passende Idee für Namenskärtchen suchen. Tischkarten auszudrucken, zu bemalen oder gar zu basteln dauert mir immer zu lange, deshalb habe ich immer eine schnelle Lösung parat: essbare Namensschilder! Die kann man selbst aus Mürbeteig backen und beschriften, in der Konditorei seines Vertrauens bestellen (ja, solche Bestellungen gibt es wirklich... ich musste mal 40 Lokomotiven - mit Dampfwolke und allem Drum und Dran - aus Kuvertüre als Namensschilder anfertigen) oder aber man greift zur schnellsten Variante: Schaumküsse und Lebensmittelfarbstifte




Einfach die Namen der Gäste draufschreiben, fertig. Schneller geht Tischdeko ja nun wirklich nicht! 
Übrigens, wer keine Stifte mit Lebensmittelfarbe zur Hand hat oder sie nicht kaufen möchte, kann auch flüssige Schokolade mithilfe eines Zahnstochers oder eines kleinen Spritztütchens auftragen - dafür braucht es etwas Übung, aber es funktioniert ebenso. 

♥sabrina


1 Kommentare :

  1. Der erste Absatz klingt fast wie eine Kampfansage *lach* Dass der Sommer direkt in den Winter übergeht, finde ich immer etwas schade (wo doch der Herbst - auch kulinarisch - meine liebste Jahreszeit ist) aber auch bei mir heisst es weihnachtstechnisch seit Anfang November "Volldampf voraus". Bin gespannt, was Du zaubern wirst!

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Zeilen zu hinterlassen. Sobald das Gebäck der Stunde im Backofen und der Timer gestellt ist, werde ich deinen Kommentar lesen und freischalten!