Rezept // Halloween Apple Pie für perfekte Herbstabende

Wisst ihr, was ich an unserer Klimazone am meisten schätze? Die Jahreszeiten. Ich finde eine schöner als die andere und wenn der Sommer vorüber ist, kann ich mich über einen warmen, sonnigen Herbsttag ebenso freuen wie über einen stürmischen, regnerischen Abend. Dann kuschele ich mich mit einer Tasse Tee in den Sessel, lese ein Buch oder arbeite meine Leseliste auf bloglovin' ab und höre dem Prasseln des Regens auf dem Dach zu. Im Raum hängt der Duft von frischgebackenem Apfelkuchen. Auf dem dicken, roten Teppich vor dem Kamin liegt mein Dalmatiner Henry und döst. Das Prasseln des Feuers wird übertönt von der Klassik-Schalplatte, die sich im Hintergrund endlos dreht...



Keks unterwegs


Stop! Genug der Träumerei. Natürlich habe ich keinen Kamin und schon gar keinen Dalmatiner. Auch keinen Plattenspieler, obwohl... einen Hang zur klassischen Musik hab ich zurzeit irgendwie schon (obwohl ich mir nicht erklären kann, wo das herkommt - das Wort "Klassik" gehörte bisher nur in Verbindung mit "Rock" zu meinem musikalischen Wortschatz). Trotzdem ist dieser Herbstabend perfekt, denn den Apfelkuchen, den habe ich tatsächlich.
Und damit ihr euch auch ein kleines Stückchen Herbstglück ins Hause holen könnt, habe ich hier das Rezept für euch. Da Halloween praktisch vor der Tür steht, habe ich das kleine Schmankerl optisch etwas angepasst.

Für meinen kleinen Single-Haushalt backe ich jetzt immer ganz kleine Kuchen, das nachfolgende Rezept ist deshalb für eine Tarte-Form von ca. 18cm Durchmesser konzipiert - wenn ihr den Kuchen in einer normalen Form (26 oder 28cm) backen wollt, geht am besten von 350 g Mehl aus und passt das Rezept entsprechend an. 


Apple Pie 


180 g Mehl 
100 g kalte Butter, in Würfeln
1 große Prise Salz
1/2 EL Zucker 
1 Schluck Wasser 

Aus Mehl, Butter, Salz und Zucker wird ein Teig geknetet, zum Schluss wird ein Schluss Wasser untergerührt. Zwei Drittel des Teiges werden ausgerollt und in eine gefettete Tarte-Form gelegt. Aus dem restlichen Teig wird ein Deckel ausgerollt, der später über die Füllung gelegt wird. 

2-3 säuerliche Äpfel (je nach Größe auch nur 1-2)
1 EL brauner Zucker
1/2 EL Mehl 
etwas Zitronensaft
Zimt, Nelken, sonstige Gewürze nach Wahl 




Für die Füllung werden 2-3 säuerliche Äpfel in kleine Stücke geschnitten und mit  dem braunen Zucker, dem Mehl und Zimt gemischt. Nach Belieben können noch weitere Gewürze wie Nelken oder Anis beigegeben werden. Die Füllung wird auf dem Boden verteilt, dann wird der Deckel aufgelegt und am Rand etwas angedrückt. Wer möchte, kann den Deckel dekorativ einschneiden oder mit ausgestochenen Motiven verzieren. Dann wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten gebacken. Mit etwas flüssiger Butter die Oberfläche einpinseln, dann nochmals ca. 20 Minuten fertigbacken. Warm oder kalt genießen und im Herbstglück schwelgen. 




Oben habt ihr es sicher schon gesehen - Persis veranstaltet auf ihrem Blog "Ein Keks für unterwegs" gerade ein Blogevent unter dem sinnigen Namen "veräppelt". Das Motto gefällt mir so gut, dass ich mit meinem kleinen Totenkopf-Apfelküchlein glatt daran teilnehme. Falls ihr auch noch tolle Apfel-Rezepte auf Lager habt, schaut doch mal bei Persis vorbei, die Aktion läuft noch bis 10. November! 
Ich gieße mir jetzt noch eine Tasse Tee auf und wünsche euch noch einen schönen Abend. 

♥sabrina


6 Kommentare :

  1. Ich möchte demnächst auch mal einen Applepie ausprobieren. Deiner sieht schon sehr lecker aus.

    LG,

    Nini

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    1. Ich wünsch dir gutes Gelingen, lass mich unbedingt wissen, wie dein Apple Pie geworden ist!

      ♥sabrina

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  2. Ohhh ich liebe Apple - Pie :D Am liebsten noch warm mit etwas Sahne oder Vanilleeis!!!! Und dann noch mit Totenkopf <3

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    1. Das stimmt - lauwarm und mit Vanilleeis toppt einfach alles. So macht der Herbst doch Spaß, oder nicht!? :)

      ♥sabrina

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  3. Warme Apfelfüllung unter dicker Teigkruste - einfach saugeil (Tschuldigung). Ich finde es toll, dass Du am Blog-Event teilnimmst!

    Den Part mit den vier Jahreszeiten unterschreibe ich übrigens so. Ich wäre weder in Australien noch am Polarkreis auf Dauer glücklich.

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    1. Danke Persis, ja das finde ich auch: saugeil. Freu ich mich jedes Jahr darauf! Und die Jahreszeiten, die mochte ich schon immer, aber so richtig zu schätzen gelernt habe ich sie erst in Neuseeland, weil ich zu der Zeit so oft zwischen Neuseeland und Deutschland hin und hergependelt bin, dass ich immer in den Sommer hineinrutschte und somit fast 6 mal Frühling/Sommer hintereinander hatte. Seitdem liebe ich den Herbst und Winter. ;)

      ♥sabrina

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